Landschaftsschutzpark Ińsko

Einführung

Der Landschaftsschutzpark Ińsko wurde am 4. November 1981 im mittleren Teil der Ińsko-Seenplatte auf dem Gebiet der Gemeinden Chociwel, Ińsko, Dobrzany und Węgorzyno gegründet. Er umfasst eine Fläche von 17.763 ha, die Fläche der Pufferzone beträgt 26.240 ha. Mehr als die Hälfte des Parkgebietes ist von Bäumen bewachsen. Ein Charakteristikum dieser Gegend bilden Wasser- und Sumpflandschaften, insbesondere die abflussloser Gewässer, kleine Seen, Fischteiche, Sumpfe und Moore, die von seltenen Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten bewohnt sind. Einige von ihnen sind von Aussterben bedroht, nicht nur auf dem Gebiet Polens, sondern auch in Europa und weltweit. Wegen der schönen Landschaften, der sauberen Seen mit zugewiesenen Badeplätzen, des guten Übernachtungsangebots und der günstigen Lage wird diese Gegend gerne von Touristen aufgesucht. Großer Beliebtheit erfreut sich in Ińsko eine mittlerweile in ganz Polen bekannte Veranstaltung – der Filmsommer Ińsko.

Das Herz des Parks und zugleich das beliebteste Ziel der Touristen ist der Ińsko-See mit der an seinem Ufer gelegenen Ortschaft desselben Namens. Hier findet man die meisten Übernachtungsmöglichkeiten sowie eine Infrastruktur, die der Erholung und dem aktiven Tourismus dient. Der Ort wird von stark geformten glazialen Moränenhügeln umgeben. Auf ihrem Gebiet wurden Dutzende von touristischen Routen angelegt, die sich ausgezeichnet fürs Wandern sowie für Radtouren und Reitausflüge eignen, im Winter sogar für den Langlauf.

Der Aktiv- und der Erholungstourismus bilden die Schwerpunkte auf dem Gebiet des Landschaftsschutzparks Ińsko. Neben dem bereits erwähnten Ińsko-See geniessen auch der Stubnica-, Krzemień-, Dolice- und Dłusko-See einer nicht minder großen Popularität. Die Wanderfreunde können dabei versuchen, den höchsten Gipfel im Park zu besteigen (früher der höchste Punkt der ehemaligen Woiwodschaft Stettin/Sz­cze­cin) – den Berg Głowacz.

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Besonderheiten von Natur und Landschaft

Die Landschaft der Ińsko-Seenplatte wurde vor mehr als zehntausend Jahren durch das Landeis gebildet. Hügel mit steilen Hängen, glaziale Seenund Flusszungenbecken sowie kleine Seen, die durch das Einschmelzen des Landeises entstanden sind, bilden heute die Visitenkarte dieser Gegend. Der höchste Gipfel der Moränenhügel ist der Głowacz (180 m ü. d. M.), es folgen der Sokal (174 m ü. d. M.) und der Sarnikierz (169 m ü. d. M.).

Wegen der differenzierten Landschaft (Seen, Moore, Wiesen, Wälder, Felder) und der geringen Spuren des menschlichen Eingreifens ist auf dem Gebiet des Landschaftsschutzparks Ińsko ein großer Reichtum an Pflanzen vorhanden. Bei vielen von ihnen handelt es sich um Arten, die innerhalb Polens von Aussterben bedroht sind, wie etwa das Froschkraut, die Sumpf-Stendelwurz, das Gefleckte und das Traunsteiners Knabenkraut oder die Elsbeere.

An den Ufern der Gewässer findet man Büschel von Gewöhnlichen Teichbinsen und Röhricht, das überwiegend aus Schilfrohr und Rohrkolben besteht, in den Teichen auch Kalmus. Die sumpfigen Stellen sind von Seggen bewachsen.

Flache und warme Gewässer, Moorlandschaften und sumpfige Wiesen bilden einen perfekten Lebensraum für Amphibien und Reptilien. An warmen Frühlingsabenden kann man in der Nähe der kleinen Teiche echte Konzerte in der Ausführung von Europäischen Laubfröschen hören. Außerdem kann man hier der Rotbauchunke, dem Kleinen Wasserfrosch, dem Seefrosch sowie zwei Arten der Kröten – der Erd- und der Kreuzkröte begegnen.

Eine besonders seltene Reptilienart, die sogar in die Polnische Rote Liste Bedrohter Tierarten eingetragen wurde, der man jedoch auf dem Gebiet des Landschaftsschutzparks Ińsko begegnen kann, ist die Europäische Sumpfschildkröte.

Über ihre Vertreter verfügen in dieser Region auch die Eidechsen (Zauneidechse, Waldeidechse und Blindschleiche) sowie die Schlangen (Ringelnatter und Kreuzotter).

Die Bedingungen im Park wirken sich auch günstig für den Aufenthalt und die Entwicklung der Vögel, von denen man hier sogar 142 Arten gezählt hat. Besonders beachtenswert sind dabei Arten wie der Seeadler, der Schreiadler, der Rotmilan, der Schwarzmilan, die Rohrweihe, die Rohrdommel, die Schellente, der Wachtelkönig, der Eisvogel und der Kranich. Neben dem Weißstorch kann man hier auch dem viel selteneren Schwarzstorch begegnen.

Auf dem Gebiet des Parks sind auch Säugetiere Polens zahlreich vertreten, unter Schutz gestellt wurden dabei einige Fledermausarten, der Braunbrustigel, das Eichhörnchen, das Mauswiesel, das Hermelin, der Otter und der Bieber.

Die interessantesten Naturschutzgebiete

Die Sołtyski-Insel – Ein Wald-Naturschutzgebiet auf dem Ińsko-See, mit einer Fläche von 22,89 ha, gegründet im Jahr 1994. Die Insel ist von alten, über 150-jährigen Eichen und Buchen bewachsen.

Głowacz – Ein Naturschutzgebiet zum Schutz der Landschaft, das 1985 auf einer Fläche von 78,70 ha gegründet wurde. Es umfasst die von malerischen Wäldern bewachsenen Moränenhügel mit der höchsten Anhöhe Głowacz (180 m ü. d. M.). Zu ihren Füßen erstrecken sich unerreichbare Moorlandschaften und zugewachsene Gewässer mit einer interessanten Sumpfflora. Das Gebiet bildet einen Rückzugsort des Jagdwilds sowie eine Brutstätte vieler seltener Vogelarten, darunter des Schreiadlers.

Kamienna Buczyna (Steinerner Buchenwald) – ein im Jahr 1985 gegründetes Wald-Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 11,37 ha. Geschützt werden hier die Moränenhänge am Ińsko-See mit ausgebildeten Bereichen von Buchen- und Mischwäldern, auf denen zahlreiche Findlinge zu finden sind.

Źródliskowe Zbocza (Quellhänge) – Ein Naturschutzgebiet zum Schutz der Landschaft mit einer Fläche von 52,21 ha, gegründet 2009. Der Hauptzweck für die Gründung des Naturschutzgebiets ist die Erhaltung einer Landschaft mit großer Denivellierung (d.h. mit Unterschieden in der Höhe zwischen dem am höchsten und am niedrigsten gelegenen Geländepunkt) sowie mit zahlreichen Quellen.

Naturattraktionen

Das Gebiet des Landschaftsschutzparks Ińsko bietet zahlreiche Attraktionen sowohl im Bezug auf die belebte (einzigartige, teilweise bedrohte Arten der Pflanzen und Tiere) als auch auf die unbelebte Natur (glaziale Landschaft und zahlreiche Findlinge – Naturdenkmäler). Dieses Gelände verfügt auch über viele Seen, deren Genese trotz der allgemeinen glazialen Herkunft ziemlich unterschiedlich ist. Wenn wir entlang der Wege im Bereich des Parks wandern, begegnen wir typischen Toteisseen (z. B. dem Strążno-, Okonie- oder Sadlińskie-See), großen, aber flachen Moränenseen (z. B. der Bytowo-See) sowie tiefen Zungenbeckenseeen mit unterschiedlich geformter Uferlinie (Ińsko-, Dłusko- und Krzemień-See oder der gleich hinter den Grenzen des Parks gelegene Woświn-See). Die Attraktivität des Parks im Hinblick auf die Natur wird somit überwiegend durch die jungglaziale Landschaft bestimmt, mit sehr gut erhaltener Struktur und Formen, die durch das Landeis vor rund 14 Tausend Jahren gebildet wurden.

Die größten touristischen Naturattraktionen des Parks

Der Ińsko-See – ist das größte Gewässer auf dem Gebiet des Landschaftsschutzparks Ińsko. Es ist ein Zungenbeckensee, der an der Anschlussstelle von mehreren sich überschneidenden alten glazialen Zungenbecken entstanden ist. Dadurch gehört er zu den tiefsten (42 m) wie auch zu den saubersten Seen von Pommern. Entlang der außergewöhnlich vielfältigen Uferlinie entstanden zahlreiche Ferienanlagen mit Stränden und gut organisiertem touristischem Angebot.

Der Głowacz ist der höchste Gipfel der Ińsko-Seenplatte (180 m ü. d. M.), seine Besteigung gehört dabei oft zu den Hauptzielen der Wanderungen durch das Parkgelände. Auf den Berg führt die ausgeschilderte Route der Erhebungen der Stirnmoräne. Die Wanderung sollte man am besten in Ińsko oder dem etwas weiter nördlich gelegenen Ort Dłusko beginnen.

Die schwimmenden Inseln auf dem Kamienny-Most-See gehören zu den interessantesten Naturobjekten nicht nur im Bereich des Parks, sondern ganz Pommerns. Der Kamienny-Most-See ist ein Gewässer, das zunehmend verschwindet, seine Ufer sind von einer Schicht der Sumpfpflanzen bewachsen. Abgerissene Fragmente dieser Schicht haben auf der Seeoberfläche drei Inseln mit einem Durchmesser von rund 40-60 m gebildet, die sich je nach Windrichtung bewegen. Die Inseln sind unzugänglich, jedoch gilt ihre Beobachtung von den Ufern aus als überaus große Attraktion dieses kleinen Sees.

Kamienna Buczyna ist ein Naturschutzgebiet, das sich an den Ostufern des Ińsko-Sees erstreckt, gegründet zum Schutz der Moränenlandschaft mit zahlreichen Findlingen, von denen gleich acht einen Umfang von über vier Metern haben. Die Felsen sind in dem die Hügel bewachsenden Buchenwald gut sichtbar, erreichen kann man sie über einen ausgeschilderten Wanderweg, der in Ińsko beginnt.

Das Lapidarium auf dem Gelände der Kieselgrube in Storkowo ist ein Lernobjekt, das nach vorheriger Anmeldung bei der Grubenverwaltung zugänglich ist. An einem Ort wurden hier die typischsten Findlinge zusammengestellt, die auf dem Gebiet des Parks oft zu finden sind und die während der letzten Eiszeit durch den Gletscher hierher transportiert wurden. Die Felsen wurden aufgrund ihrer Art und Herkunft ausgesucht und entsprechend beschriftet.

Kulturattraktionen

Das Gebiet der Ińsko-Seenplatte lag seit Jahrhunderten etwas abseits von den wichtigsten Kommunikations- und Handelswegen. Die geschlossenen Waldschichten und oft schwer zugängliche Seen bildeten eine perfekte Pufferzone für den stets unruhigen Grenzbereich zwischen dem Herzogtum Pommern, der Neumarkt, dem Deutschordensstaat und dem Königreich Polen. Von der reichen Geschichte, insbesondere im Zusammenhang mit dem mächtigen, aus Westeuropa stammenden Adelsgeschlecht der Wedel, das auf diesem Gebiet seine Blüte erlebte, sind bis in die heutige Zeit allerdings nicht viele Spuren erhalten geblieben. Somit gehört das Gelände des Landschaftsschutzparks Ińsko und seiner unmittelbaren Umgebung zu den am meisten naturbelassenen Gebieten der Pommerschen Seenplatten, die von der Menschenhand unberührt geblieben sind. Man sollte sich dennoch die wenigen historischen Bauten bzw. Orte anschauen, die sich auf die interessante Geschichte der Region beziehen.

Die Fachwerkkirchen in Cieszyno, Mielno, Ginawa und Przytoń repräsentieren die für Pommern typische Bauweise des 16. und 17. Jh., als die nach dem Dreißigjährigen Krieg verarmte Bevölkerung nicht in der Lage war, prachtvolle Kirchen aus Stein oder Backstein zu bauen. Einige wenige bis heute erhaltene Kirchen verfügen außerdem noch über die ursprünglichen Ausstattungselemente.

Das Krebsdenkmal in Ińsko bezieht sich auf eine lokale Legende, die bereits Ende des 19. Jh. entstand und von einem riesigen Krustentier handelt, das nachts aus dem See herauskriechen und die umliegenden Gebäude zerstörten sollte. Von den Fischern aus Ińsko in eine Falle gelockt, steht der Krebs bis heute am Seeufer angekettet.

Die gotische Kirche in Chociwel gehört zu den schönsten mittelalterlichen Backsteinkirchen der Region. Eine Besonderheit bildet dabei die charakteristische Tordurchfahrt, eine von zwei dieser Art auf dem Gebiet von Pommern.

Szadzko liegt zwar außerhalb der Grenzen des Landschaftsschutzparks Ińsko, jedoch in seiner Pufferzone, und verfügt zudem über eine gute Anbindung mit der ganzen Region. Das heutige Dorf gehörte über Jahrhunderte zu den wichtigeren Herzogssitzen der Grenzregion Pommern-Brandenburg. Noch bis zum 2. Weltkrieg hieß der heutige Landkreis Stargard Kreis Saatzig (Kreis Szadzko). Sehenswert sind hier die Ruinen der alten befestigten Burg mit gut erkennbaren Wällen, Gräben und Bastionen, eine geräumige Siedlung aus der Zeit der Lausitzer Kultur sowie Reste einer steinernen Kirche, die während des letzten Krieges zerstört wurde.

Reste der alten Autobahn, die von den Deutschen in den 30er Jahren des 20. Jh. gebaut wurde, sind bis heute sichtbar. Sie sollte Berlin mit Königsberg verbinden (heute Kaliningrad in Russland), der Bau wurde jedoch durch den Ausbruch des 2. Weltkriegs unterbrochen. Die im Gelände sichtbaren Dämme und Stellen, die für den Bau der Brücken und Ausfahrten vorbereitet wurden, markieren deutlich den Verlauf der Straße. Sie sind heute vom Wald bewachsen, man kann sie jedoch finden, wenn man aus Chociwel in Richtung Dłusko, u. a. durch die Route der Erhebungen der Stirnmoräne wandert.

Ausgewählte regelmäßige Veranstaltungen in der Umgebung

Lauf um den Starzyc-See – veranstaltet in Chociwel am 30. Mai.

Filmsommer Ińsko – die Veranstaltung, die mittlerweile landesweit berühmt ist, findet alljährlich im August in Ińsko statt. Die Filmvorführungen werden hier von Treffen mit Schauspielern und Filmemachern sowie von Konzerten, Ausstellungen und Workshops begleitet.

Ausgewählte touristische Wege

Die Moränenlandschaft der Ińsko-Seenplatte durchschneiden ausgeschilderte Routen, die sich ausgezeichnet für Wanderungen und Radtouren eignen. Einige von ihnen haben beinahe den Charakter eines Bergweges und ihre Bewältigung ist oft mit großer Anstrengung verbunden. Die Wege sind perfekt für Langstreckenwanderer. Alle Unannehmlichkeiten werden allerdings durch die fantastischen Aussichten und die Ruhe fern ab von jeglichen Spuren der Zivilisation wieder gut gemacht.

Route 1

Die Route der Ińsko-Seenplatte (blaue; IńskoWęgorzynoSarnikierzDłuskoKamienny MostChociwel)

Eine der schönsten Routen im Bereich des Landschaftsschutzparks Nörenberg führt durch glaziale Landschaft. Wegen der zahlreichen Aussichtspunkte und der unterschiedlichen Geländestruktur ist diese Route unter den Wanderfreunden besonders populär.

Route 2

Die Route des Hetmans Stefan Czarniecki (rote) Sie führt von Stargard in Richtung Recza und erreicht das Parkgelände in der Nähe von Dobrzany. Sie eignet sich ausgezeichnet, um die südlichen Fragmente des Parks mit geschlossenen Waldbereichen und glazialen Seen zu erkündigen.

Route 3

Die Route der Erhebungen der Stirnmoräne (grüne) Sie umfasst die höchsten Gipfel der Hügel der Ińsko-Seenplatte mit zahlreichen Aussichtspunkten sowie Abschnitten mit relativ steilen Aufstiegen (z. B. auf der schwarzen Route auf den Głowacz). Auf dem Abschnitt zwischen Stubnica und Dobrzany eignet sich die Route perfekt für die Fans des Radtourismus.

Regionale Produkte

Arcydzięgielówka (Arznei-Engelwurz-Likör) – Alkoholisches Getränk aus Chociwel mit intensivem Duft, das auf Basis von Arznei-Engelwurz hergestellt wird.

Landbrot der Kriegszeit (chleb wiejski wojenny) – Brot mit langjähriger Tradition, dessen Hauptzutat gekochter Roggen ist, aus Lisowo im Landkreis Stargard.

Kalmusówka – Alkoholisches Getränk mit intensivem Gewürzduft, stammt aus Chociwel.

Pflaumenschnaps aus Dębina – leicht süßliches Getränk mit 40-prozentigem Alkoholgehalt und Pflaumenaroma, hergestellt in Chociwel.

Johannisbeeressig – Essig mit deutlichem Johannisbeeraroma, eignet sich ausgezeichnet als Zusatz für Salate, Früchte oder Käse, stammt aus Chociwel.

Westpommersche reifende Lebkuchen – braunfarbige Lebkuchen mit Gewürzaroma, hergestellt in Chociwel unter Zusatz von Gewürzen: Zimt, Nelken, Ingwer und Kardamon.

Trockene Kalmus-Marmelade – perfekt für Kuchen und Desserts. Kalmus verfügt auch über Heilwirkung.

Pflaumenwein – ein Wein ukrainischer Herkunft, aus den süßesten Pflaumensorten mit langem Klärungsprozess. Hergestellt in Chociwel.

Praktische Informationen

Bearbeitung des Textes:

Tomasz Duda, Małgorzata Duda auf der Grundlage des Materials des Landschaftsschutzparksverbundes der Woiwodschaft Westpommern sowie aus Kanon krajoznawczy województwa zachodniopomorskiego [Landeskundlicher Kanon der Woiwodschaft Westpommern]. Szczecin 2014