Landschaftsschutzpark Unteres Odertal

Einführung

Der Landschaftsschutzpark Unteres Odertal (Dolina Dolnej Odry) wurde am 1. April 1993 gegründet. Er umfasst ein Gebiet von 6009 ha des sog. Zwischenoderlandes (Międzyodrze) im Bereich der Gemeinden Gryfino, Kołbaskowo und Widuchowa. Die den Park umgebende Pufferzone besteht aus den Hauptläufen der Oder und liegt auf einer Fläche von 1140 ha auf dem Gebiet der o. g. Gemeinden und der Gemeinde Stettin (Szczecin).

Das im Odertal gelegene Gebiet des Parks ist das größte Auenüberflutungsmoor in Mittel- und Osteuropa, in dem Pflanzen und Tiere vorkommen, denen man in anderen Flusstälern nicht mehr begegnen kann. Der gesamte Bereich des Parks durchschneidet ein Netz aus Altwassern, Gräben und Kanälen, deren Gesamtlänge bei mehr als 200 km liegt!

In der Zwischenkriegszeit (1918–1939) wurden Versuche unternommen, das Zwischenoderland für landwirtschaftliche Zwecke zu nutzen. Die in dieser Zeit entstandenen hydrotechnischen Einrichtungen wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg nicht mehr benutzt und bilden heute ein Zeugnis für die Kultur und Geschichte dieser Epoche.

Der Landschaftsschutzpark Unteres Odertal umfasst einen flachen Moorbereich zwischen zwei Armen der Oder, die sich in der Nähe von Widuchowa in die Westoder und die Reglitz (Regalica) spaltet. Die Breite der auf diese Weise entstandenen Region des Zwischenoderlandes variiert zwischen ca. 2 km in seinem südlichen Teil bis hin zu 12 km in der Nähe von Stettin. Der andere Teil des Odertales, der sich nördlich von Widuchowa auf der deutschen Seite befindet, steht ebenfalls unter Schutz als Nationalpark Unteres Odertal. Die heutige Gestalt des Tales und der Gebiete in der unmittelbaren Nachbarschaft des Zwischenoderlandes entstand nach der letzten Eiszeit, sein stabilisiertes System aus mehreren Läufen verdankt der Fluss dem relativ schnellem Entstehungsprozess der Moore, der seit etwa 6 Tsd. Jahren stattfindet.

Karte

Karte des Parks anzeigen
Karte herunterladen (19,5 MiB)

Vorzüge im Bezug auf die Natur und Landschaft

Im Landschaftsschutzpark Unteres Odertal wurden 427 Pflanzenarten gezählt. Im Bezug auf die Natur sind dabei die Lebensbereiche, die mit Wasser in Verbindung stehen, am interessantesten, darunter die Wasserpflanzen und Arten wie der kleinste Wasserfarn in Europa – der Gemeine Schwimmfarn. Die Europäische Seekanne, Weiße und Gelbe Seerose bilden dort schwimmende Teppiche. Begleitet werden sie von Küsten-Engelwurz und Schwanenblume, welche die Ufer bewachsen, während die Korbweiden-Gebüsche und Schilf-Röhrichte für den einzigartigen Charakter des Parks sorgen.

Mit diesem Raum steht auch der Reichtum der dort lebenden Tierwelt in Verbindung. Ihre wichtigste Gruppe im Park bilden die Vögel (ca. 250 Arten). Das Untere Odertal liegt auf der Strecke ihrer Züge, deshalb kann man hier in bestimmten Jahreszeiten vielen Arten von Wasser- und Sumpfvögeln begegnen, wie etwa den Gänsen (bis zu 20.000 Individuen) und Kranichen (bis 13.000 Individuen). Untern den Brutvögeln, die in europaweit von Aussterben bedroht sind, findet man hier den Seeadler, den Fischadler, die Wiesenweihe, die Sumpfohreule, die Bartmeise, den Seggenrohrsänger oder die Wasserralle.

Zu den wichtigsten geschützten Säugetieren dieser Region gehören der Biber und die Otter. Zahlreiche Biberbaue und Damme, welche die Biber aus Ästen und Schlamm errichten, kann man vor allem an der Flussseite beobachten. Insektenfressende Säugetiere sind u. a. durch den Braunbrustigel, die Waldspitzmaus und die Wasserspitzmaus vertreten, außerdem durch einige Arten der Fledermäuse, darunter die Wasserfledermaus, die Fransenfledermaus, das Große Mausohr, die Teichfledermaus, den Großen Abendsegler und die Zwergfledermaus. Wie zahlreich sie auf diesem Gebiet vorkommen, kann man sich vor allem am Abend überzeugen, wenn die Fledermäuse über der Wasseroberfläche jagen. Der gesamte Bereich des Zwischenoderlandes ist für sie eine große Kantine.

Die Gewässer auf dem Gebiet des Parks sind von seltenen oder geschützten Fischarten bewohnt, zu ihnen zählen u. a. der Gründling, der Europäische Schlammpeitzger, der Steinbeißer oder der Katzenwels. Die bisherigen Untersuchungen und Beobachtungen haben auch einen Reichtum an wirbellosen Tierarten nachgewiesen: darunter viele Arten der Wasserschnecken, Muscheln, Blutegel, Leibellen, Schmetterlingen und Spinnen.

Die interessantesten Naturschutzgebiete

Die wertvollsten Bereiche des Parks, die über einzigartige Natur- und Landschaftsvorzüge verfügen, wurden unter besonderen Schutz gestellt, z. B. als Naturschutzgebiete.

Kurowskie Błota (Sumpf bei Kurów) – faunistisches Naturschutzgebiet auf einer Fläche von 98,4 ha, das im Jahre 1965 auf dem Gebiet der Gemeinde Kołbaskowo gegründet wurde. Ursprünglich sollte es den Lebensraum der Kormorane schützen, heute ist es für den Schutz des Graureihers zuständig, von dem hier rund 600 Paar leben.

Kanał Kwiatowy (Blütenkanal) – floristisches Naturschutzgebiet auf einer Fläche von 3 ha, auf dem Gebiet der Gemeinde Kołbaskowo, das 1976 auf dem Teil einen der Altarme gegründet wurde, um die dort lebenden seltenen Arten von Wasser- und Sumpfpflanzen zu schützen, beispielsweise den Gemeinen Schwimmfarn oder die Europäische Seekanne.

Wzgórze Widokowe nad Międzyodrzem (Aussichtshügel über dem Zwischenoderland) – das in der unmittelbaren Nähe des Parks gelegene Naturschutzgebiet zum Schutz der Landschaft wurde 1973 gegründet. Geschützt wird hier der in Polen seltene Komplex an wärmeliebenden Pflanzen. Der Hügel selbst, der ein Fragment des Hochufers des Odertals im unterem Flussverlauf bildet, ist ein guter Aussichtspunkt.

Im Landschaftsschutzpark Unteres Odertal gibt es ebenfalls Natura-2000-Gebiete – das EU-Vogelschutzgebiet Unteres Odertal (Dolina Dolnej Odry) (PLB32003) und das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) Untere Oder (Dolna Odra) (PLH320037), die von der Regionalen Direktion für Umweltschutz in Stettin verwaltet werden.

Touristische Vorzüge im Bezug auf die Natur

Der Park bietet den Besuchern unvergessliche Erlebnisse, die überwiegend auf dem direkten Kontakt mit der Natur und mit der einzigartigen, fast vollkommen unberührten Landschaft beruhen. Es ist eine außergewöhnliche Verbindung zwischen dem natürlichen Charakter dieses Bereichs des Tales und den Spuren der jahrhundertealten Versuche der Menschen, die wilde Natur zu zähmen. In den letzten Jahrzehnten wurde allerdings die Nutzung dieser Gebiete aufgegeben, was zum fast vollständigen Wiederaufbau der natürlichen Landschaft, die fast vollkommen ohne menschlichen Eingriff entstanden ist, beigetragen hat. Manche Bereiche bestehen nur aus schwer zugänglichen Sumpfgebieten, was den Wander- und Fahrradtourismus erheblich erschwert. Man kann sie jedoch aus den entlang der Oder verlaufenden Dämmen bewundern, von denen sich ein Blick über die Aue des Zwischenoderlandes eröffnet. Man darf auch nicht die vielen Kanäle vergessen, die undurchquerbar sind, die nicht mehr betriebsfähigen Schleusen sowie feuchte und sumpfige Bereiche. Aus diesem Grund sind die Kajakfahrten und Wassertourismus die bequemste Form des Tourismus im Bereich des Parks. Sie bietet die einmalige Gelegenheit, die Natur aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu beobachten. Auf diese Weise erreicht man unbekannte Orte und wilde Schlupfwinkel, die heute noch nur von der Natur beherrscht werden. Vor dem Beginn der Tour soll man die Grundregeln der Sicherheit beachten. Bereits in der Planungsphase sollte man die Route an die eigenen körperlichen Möglichkeiten anpassen. Unbedingt eine Karte, das Handy und genug zu trinken mitnehmen.

Der überwiegende Großteil des Parkbereichs, mit Ausnahme der Naturschutzgebiete, ist für Touristen zugänglich. Er kann mit dem Kajak erforscht werden, allerdings auch die Wanderfreunde werden sicherlich mit den Vorzügen dieser Gebiete zufrieden sein. Denken Sie bitte daran, dass im Bereich des Parks, bis auf die Hauptwasserläufe, die Benutzung von Motorbooten verboten ist, mit Ausnahme der berechtigten Dienste (für weitere Informationen dazu kontaktieren Sie uns bitte). Man soll auch dieses Gebiet mit Würde behandeln, z. B. kein Müll hinterlassen, kein Lärm machen etc.

Der Park ist ein Paradies für Vogelfreunde, man kann dort die Tiere sie von jedem Punkt entlang der Oder bzw. im Bereich des Zwischenoderlandes beobachtet. Die Achse des Tales liegt auf der Route der alljährlichen Züge der Wandervögel und bildet einen Rastort für Tausende von Enten, Gänsen und Kranichen. Ein Großteil der mehr als 250 hier anzutreffenden Arten hält sich hier ständig auf.

Weitere Kenntnisse über die Natur und Geologie vermittelt den Parkbesuchern der Lehrpfad in Gryfino, der sich hinter der Brücke über die Reglitz, schon auf dem Gebiet des Zwischenoderlandes befindet. Er besteht aus Infotafeln, auf denen Änderungen in der Geländerform und deren Kultivierung im Lauf der Jahrhunderte, von der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart veranschaulicht werden. Auf besonders plastische Weise zeigen sie die Entwicklung der landesweit einzigartigen Flusslandschaft mit mehreren Flussläufen, deren Arme durch die Moorpflanzen stabilisiert werden. Der Lehrpfad zeigt, dass die Attraktivität des Zwischenoderlandes nicht nur auf den Vorzügen der belebten Natur beruht, sondern auch auf der unbelebten, die mit der reichen geologischen Geschichte des Tals in Verbindung steht. Neben dem Bildungsweg befindet sich ein großer Kinderspielplatz, in seiner Nähe wurden die Infotafeln aufgestellt. Für die Bildungstätigkeit ist auch das Zentrum für Umweltbildung in Gryfino zuständig, das zur Regionalen Umweltschutzdirektion in Stettin gehört. Sein Sitz befindet sich im Gebäude des ehemaligen Grenzübergangs Gryfino – Mescherin. In Mescherin (schon auf der deutschen Seite) lohnt es sich, auf den Aussichtsturm an der Oder zu steigen, von dem sich eine wunderschöne Aussicht über den Landschaftsschutzpark eröffnet.

In der unmittelbaren Nähe von Stettin befindet sich der Badeort Dziewoklicz, der auch als Ausgangspunkt für Kajakfahrten dienen kann.

Touristische Vorzüge im Bezug auf die Kultur

Einen wichtigen Einfluss auf den Charakter des Unteren Odertales hatte die menschliche Tätigkeit, deren Spuren man fast auf dem gesamten Gebiet des Zwischenoderlandes findet. Die größten Veränderungen brachte dem Tal das 18. Jh., als man auf den Sumpfgebieten an der Oder mit Meliorations- und Trocknungsarbeiten begann. Die umfassenden Arbeiten haben nicht nur die Landschaft der Region, sondern vor allem das Leben der Menschen verändert, die innerhalb einer Generation von Fischern zu Landwirten wurden. Damals entstanden viele großflächige Polder, mehrere Kilometer künstlicher Gräben, Altwasser und Kanäle.

Die Reste der hydrotechnischen Bauten, aus dem Betrieb genommene Schleusen und Brücken bilden heute die größte kulturtouristische Attraktion des Parks. Sie sind zwischen den üppigen Pflanzen des Zwischenoderlandes verborgen, am besten zugänglich sind sie in der Nähe der Ortschaft Gryfino. Einen Teil von ihnen kann man jedoch nur bei einer Kajaktour besichtigen.

Einer großen Beliebtheit erfreut sich unter den Touristen die gepflasterte Straße von Gryfino nach Mescherin, das auf der deutschen Seite liegt. Sie ist für Pkws geöffnet, mit einem Radweg ausgestattet und verläuft über einen Damm entlang der historischen Route und einer der ältesten Überfahrten durch das Zwischenoderland in diesem Bereich. Ihre Geschichte reicht über 750 Jahre zurück. Zwei Brücken, die früher aus Holz, heute aus Stahl errichtet sind, über die West- und die Ostoder (die Reglitz), verbinden die mehr als 2 km voneinander entfernten Ränder des Odertales.

Für die touristische Attraktivität des Parks sprechen nicht nur Objekte, die innerhalb seiner Grenzen liegen. Die Gebiete an der Oder waren schon seit Urzeiten besiedelt, entwickelten dann über Jahrhunderte hinweg eine eigene Kultur, die sehr eng mit der Naturlandschaft des Tales verbunden ist. In der direkten Nachbarschaft des Odertales und des Landschaftsschutzparks begegnen wir wertvollen steinernen Dorfkirchen aus dem 13. Jh. (z. B. in Widuchowa, Kołbaskowo, Kamieniec und Dębogóra), den für die Region charakteristischen Fachwerkbauten (z. B. die Kirche in Marwice), wie auch Resten der ehemaligen Park- und Schlossanlagen. Das touristische Zentrum der Region bildet Gryfino – eine alte mittelalterliche Siedlung mit der erhaltenen historischen Stadtbebauung und einigen kostbaren Sehenswürdigkeiten.

Die wichtigsten zyklischen Veranstaltungen in der Umgebung des Landschaftsschutzparks Unteres Odertal:

Kranichwoche – veranstaltet zwischen September und Oktober in den Orten Widuchowa und Marwice, gelegentlich in Gryfino; im Programm u. a. eine Reihe von ornithologischen Vorträgen, Workshops im Freien, die u. a. aus diskreten Beobachtungen der Vogelwelt bestehen, Fotokurse, Kunstwettbewerb für Kinder; Partnerveranstaltung, zusätzlich in Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern u. a. aus der Grenzortschaft Gartz.

Das Festival der Orte und Reisen „Włóczykij” (Globetrotter) in Gryfino findet in Gryfino und den umliegenden Ortschaften zwischen Februar und März statt; eine Veranstaltung für Fans der verschiedensten Reisen durch die Welt, in deren Rahmen Treffen mit Globetrottern, Film- Dia- und Fotovorführungen veranstaltet werden, außerdem diverse Workshops, Ausstellungen, Ausflüge und Orientierungsläufe.

Der Jahrmarkt Widuchowa findet jedes Jahr Ende Juni, am ersten Tag der Sommerferien, statt. Gezeigt werden dort Werke regionaler Kunsthandwerker und Künstler wie auch die Schönheit des Zwischenoderlandes. Die Veranstalter möchten im Rahmen des Jahrmarktes u. a. zeigen, dass Widuchowa einer der besten Ausgangspunkte für Besichtigungstouren durch das Untere Odertal ist.

Ausgewählte Strecken / touristische Wege

Wander- oder/und Radwege – diese Art von Tourismus ist auf dem Gebiet des Zwischenoderlandes schwierig, da die alten Brücken, Stege und Schleusen nicht mehr vorhanden oder im schlechten technischen Zustand sind. Es wird empfohlen, die Touren in Bereichen zu veranstalten, die direkt an den Park grenzen – auf dem Landrücken bzw. am Rand des Odertales.

Kajakfahrten bilden eine einmalige Gelegenheit, die Natur aus einer anderen Perspektive zu beobachten. Auf diese Weise kann man die schwer zugänglichen, versteckten Orte zwischen den durch Wiesen und Schilf bewachsenen sumpfigen Inseln und Moorlandschaften am besten erreichen.

Route 1

ŻabnicaKanal ŻeglicaMoczyłyKanal von MoczydłoŻabnica

Diese Route gilt für viele als die schönste im gesamten Zwischenoderland. Sie bildet eine Schleife zwischen der Westoder und Reglitz entlang der alten Oderarme und Altwasser. In der Landschaft dominieren Flussauen, die stellenweise sogar einige Zentimeter unter dem Meeresspiegel liegen. Zu den schönsten Abschnitten der Route gehört die Flussfahrt durch den engen Kanal von Moczydło, dessen Ufer von prachtvollen und hochgewachsenen Bäumen umsäumt sind. Oft kann man hier den Burgen der Biber begegnen, für die diese Gegend einen perfekten Lebensraum bildet.

Route 2

MarwiceKleine ReglitzWestoderGartz (Deutschland)

Eine perfekte und wenig anspruchsvolle Route, die sich ausgezeichnet für die Besichtigung der am wenigsten bekannten und zugleich wildesten Bereiche des Parks eignet. Die Landschaft scheint seit Jahrhunderten von der Menschenhand unberührt zu sein, dennoch wurden gerade hier um die Wende des 19. und 20. Jh. die umfassendsten Arbeiten bei der Regulierung der Oder sowie beim Bau des Kanals der heutigen Großen Reglitz durchgeführt. Während dieser Tour sieht man u. a. die Reste der Pfeiler der alten Brücke in der Nähe der deutschen Ortschaft Gartz – sie sind Teil der Überquerung über die Westoder, die während der Kriegshandlungen im April 1945 zerstört wurde.

Route 3

WiduchowaSarbskie Górki

Widuchowa, eine Ortschaft direkt an der Oder, an einer Stelle, an der sich der Fluss in zwei parallel verlaufende Arme – Westoder und Große Reglitz teilt, bietet fantastische Einblicke in den südlichen Randbereich des Parks und die Auenlandschaften an der Oder. Die in der Nachbarschaft gelegenen Moränenhügel, sog. Sarbskie Górki, sind perfekte Aussichtspunkte über die Flusslandschaft. Einer Legende zufolge verbergen sie schlafende Ritter, die auf eine neue Gelegenheit warten, ihr Land zu verteidigen.

Route 4

GryfinoMescherin

Die Route beginnt mit dem Lehrpfad (oben beschrieben) gleich hinter der Brücke über die Reglitz in Gryfino, verläuft weiter durch den Übergang über das Zwischenoderland, entlang der gepflasterten Straße für Pkws mit einem separaten Fußgänger- und Radweg. Am Gebäude des Zentrums für Umweltbildung (der ehemalige Grenzübergang) kann man sich außerdem die Info- und Bildungstafeln ansehen, die den Naturreichtum des Parks an der polnischen und deutschen Seite veranschaulichen. Nach telefonischer Vereinbarung mit dem Zentrum kann man dort auch den Unterrichtsraum benutzen. Die Route kann an dieser Stelle beendet werden, man kann sie auch auf der anderen Seite der Brücke über die Westoder auf der deutschen Seite fortsetzen und auf den Aussichtsturm in der Nähe der Ortschaft Mescherin steigen, von wo aus man das Panorama von Gryfino und Stettin bewundern kann. Fast immer kann man dort bei guten Wetterbedingungen mit dem Fotoapparat, Fernrohr oder Fernglas nach den Vögeln Ausschau halten, die hier in der Luft kreisen oder nach Nahrung suchen. Die Route kann über Wanderwege auf der deutschen Seite fortgesetzt werden.

Regionale Produkte

Milch, Ziegenmilch- und Kuhmilchkäse aus Marwice (Ökologische Landwirtschaft Frykas)

Ausführliche touristische Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden im Bereich des Parks und des Landkreises Gryfino, auf dieser Seite sowie auf der Seite des deutschen Nationalparks Unteres Odertal.

Praktische Informationen

Bearbeitung des Textes:

Tomasz Duda, Małgorzata Duda auf der Grundlage des Materials des Landschaftsschutzparksverbundes der Woiwodschaft Westpommern sowie aus Kanon krajoznawczy województwa zachodniopomorskiego [Landeskundlicher Kanon der Woiwodschaft Westpommern]. Szczecin 2014